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Turm Verlag, Bietigheim-Bissingen,
6.Auflage 2010, Hardcover,
324 Seiten, 15,50 €


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Ein absolut lesenswertes und außergewöhnliches Buch. Mich berührt es sehr tief, und ich lese es jetzt gerade zum zweiten Mal. Ein umfangreicher Erfahrungsbericht einer Seele aus dem Jenseits. Diese Seele muss aufgrund eines selbstsüchtigen Erdenlebens einen harten Weg der Reinigung beschreiten. Nach meiner Empfindung handelt es sich um einen authentischen Bericht, so unglaublich sich auch viele der Erlebnisse anhören. Die Seele erlebt die finsteren und dämmerigen Bereiche und steigt auch in die tiefsten Höllen hinab, aber dies nur in einer Mission, um anderen zu helfen. Die Bilder und Szenarien, die geschildert werden, ähneln unseren Träumen und unseren Alpträumen. Aber vielleicht ist es anders herum: Die Bilder unserer Träume ähneln den Gegebenheiten in den wirklichen geistigen Welten.


Folgende Aspekte in dem Buch empfinde ich als besonders anrührend und ebenso lehrreich:

-          Trost, Motivation und auch Schutz findet der „Wanderer“ in seiner großen Liebe, der er in der letzten Zeit seines Erdenlebens begegnet ist. Durch Medien und später durch ihre wachsende Sensitivität kann der Kontakt aufrechterhalten werden. Obwohl er sich ihrer als nicht würdig empfindet, entscheidet sie sich dafür, ihm die Treue zu halten. Denn er ist für sie ebenso die Liebe des Herzens, wie sie für ihn. Das überaus Schöne daran ist, dass die Reinheit dieser Liebe in dieser Seele das Gute am Leben erhellt und ihn auf seinem Weg zum Licht zu führen vermag. In seiner Erdenzeit kannte diese Seele weder die Zuflucht im Gebet noch den Glauben an Jesus Christus. Aber diese Liebe zwischen Mann und Frau erfüllt genau das, was der Inhalt von Religion ist. Seine geistigen Führer in der jenseitigen Welt unterstützen diese Verbindung und setzen sie gezielt ein, um ihn zu fördern und weiterzuführen. So wird deutlich, dass es eben doch einen Kern der Liebe zwischen Mann und Frau gibt, der über der bloßen Sinnlichkeit steht, und der etwas ganz Edles und Wertvolles ist. Diese reine Form der Liebe zwischen den Geschlechtern steht dem Göttlichen nicht entgegen, sondern führt im Gegenteil zum Göttlichen.

-          Auch auf den allerniedrigsten Ebenen ist es der Weg der Läuterung, für andere dazusein, die noch schwächer sind als man selbst. Man muss nicht erst eine bestimmte Stufe erreicht haben, ehe man anderen helfend beistehen kann. Sondern anderen helfend beizustehen ist eben der Weg, um höhere Stufen zu erreichen. Natürlich sind die eigenen Fähigkeiten und Möglichkeiten auf den niederen Stufen der Entwicklung begrenzt. Doch sobald man sich selbstlos für andere einsetzt, stehen einem die höheren Wesen bei – zunächst  unsichtbar, jedoch immer dann eingreifend, wenn es aus eigener Kraft nicht mehr weitergeht.

-          Für denjenigen, der noch irgendwelche Zweifel daran gehabt haben sollte: Das Märchen von der Ewigen Verdammnis ist natürlich eine jener Kirchenlügen, mit denen die offizielle Religion uns für dumm verkaufen wollte.

-          „Glauben und Wissen sind die Zentren von zwei verschieden gearteten Sphären in der geistigen Welt. Der Glaube ist das belebende Prinzip von Religion, wie der Verstand das der Wissenschaft ist. Beide Richtungen, die auf den ersten Blick entgegengesetzt erscheinen, müssen bei der geistigen Entwicklung einer Persönlichkeit verbunden. Denn eine Seele kann nur harmonisch sein, wenn in ihr beide Faktoren im richtigen Verhältnis zueinander stehen.“


Ich habe bereits interessante Jenseitsberichte aus den lichteren Bereichen gelesen. Aber dieser Bericht berührt mich noch stärker, gerade weil er in der Finsternis beginnt und den Weg der Wandlung einer Seele beschreibt. Die Aussicht, welche Höhen der Entwicklung in relativ kurzer Zeit möglich sind, begeistert und motiviert.


>Die Essener