Ganzheitliche Gesundheit

Homepage von Sebastian Stranz



Christliches Yoga


Christliches Yoga - Irrweg oder Chance?

 


Verlag Books on Demand, Norderstedt, 2013
124 Seiten, 5,90 €
ISBN 9783739246895


...die Verbindung von östlichem und westlichem Denken als Initialzündung für die weitere spirituelle Entwicklung...
Viele Bibelchristen halten sich an dem Wort ‚Yoga‘ auf und denken, das sei vom Teufel. Dabei ist es nur ein ganz weiter Oberbegriff, der im Grunde das Gleiche bedeutet wie ‚Religion‘.
Zum Beispiel war Franz von Assisi ein klassischer Anhänger des ‚Bhakti-Yoga‘ (Yoga der Hingabe) und Albert Schweitzer ein klassischer Anhänger des ‚Karma-Yoga‘ (Yoga des Dienens).
Andererseits verstehen viele westliche Yogis nicht, dass es beim Yoga eigentlich nicht nur um den Körper geht, sondern um das hohe Ziel der Erlösung – und dass der westliche Kulturkreis auch etwas zu diesem Thema beizusteuern hat. Nur wenn man die wirkliche Bedeutung des Geschehens auf Golgatha erfasst - wie sie von den Kirchen nicht gelehrt wird - kann man die Wahrheit des Jesus-Zitates erfassen "Keiner kommt zum Vater denn durch Mich".

Das Christentum ist „der Weg der Transformation“.

"Er muss wachsen, ich aber muss abnehmen."
Johannes 3,30

Besser als mit diesem Bibelvers kann Transformation nicht beschrieben werden.

 

Yoga ist nichts anderes als „die Wissenschaft von der Transformation des Menschen“

(aus dem Buch „Flügel zur Freiheit – Reise eines Nath Yogis“, 2011, von Yogiraj SatGurunath Siddhanath).

Christentum und Yoga haben die gleichen Ziele. Es wird argumentiert, der Begriff "Yoga" komme in der Bibel nicht vor. Kommt der Begriff "Religion" in der Bibel vor??? Beide Begriffe meinen dem Wortsinn nach das Gleiche:
Vereinigung - Rückvereinigung mit dem Göttlichen durch den Weg der Transformation.

Das Christentum wird solange schwach bleiben und in großen Anteilen eine hohle Fassade, wie es nicht zu einem „yogischen Christentum“ wird, also dem praktizierenden Christen eine Wissenschaft und Werkzeuge der Transformation mit an die Hand gegeben werden.
Yoga wird solange nicht zu seinem eigentlichen Ziel „Moksha“ = Erlösung finden, wie es nicht christlich wird und den Erlöser und seine Botschaft mit aufnimmt.
Bei diesen Gedankengängen geht es allein um die Wahrheitsfindung. Die Wahrheitsfindung darf sich durch Traditionen nicht einschränken lassen. Daher nehme ich ebenso wenig Rücksicht auf christliche wie auf hinduistische Traditionen. Es geht auch nicht um ein „traditionelles Yoga“. Yoga hat sich immer gewandelt und wird sich weiter wandeln. 

Wie heißt es im Christentum:

„…prüfet aber alles, und das Gute behaltet.“
1. Thessalonicher 5,21

 

Dieser Weg ist nicht ungefährlich. Aber Autofahren ist auch nicht ungefährlich, das ist ja kein Argument, es nicht zu tun! Wichtig ist, die Regeln zu kennen, wichtig ist Wissen über spirituelle Gesetze, Erfassen worauf es ankommt… Dann kann jeder für sich entscheiden.
Wie kommt es, dass ausgerechnet die Bibelchristen die Bibel am wenigsten verstehen? Es geht darum, endlich, endlich, endlich die Erkenntnis zuzulassen, dass wir die Initialzündung für unsere Entwicklung versäumen, wenn wir den Kraftakt nicht vollbringen, die Pole westliche und östliche Spiritualität zusammenzuführen.
Diese Zusammenführung wird zur Initialzündung für ein Neues Zeitalter.

 

"Gott gehört der Osten wie der Westen.

 

Er leitet, wen er will, auf dem rechten Weg zur rechten Zeit."

Mohammed (um 570-632 n.Chr.)


Rückentext:

Der Christ gewinnt durch Yoga: Sein Weg findet heraus aus einem in Ohnmacht erstarrten Glauben zu einer im Alltag gelebten Praxis, die ihm unmittelbar erfahrbare Fortschritte verschafft. Der Yogi gewinnt durch Christus: Sein Weg findet heraus aus der Sackgasse des veräußerlichten Therapie-, Fitness- und Wellness-Weges. Er findet zum ursprünglichen Sinn des Yoga.
- Der ursprüngliche Sinn des Yoga ist es, spirituelle Erlösung zu finden.
- Der direkteste Weg zur Erlösung kann heute nicht mehr im traditionellen Hinduismus und schon gar nicht in der persönlichen Jünger-Meister-Beziehung zu einem lebenden Menschen gefunden werden. Den direktesten Weg zur Erlösung geht der Yogi, der sich an den Erlöser wendet.
Diese Behauptungen sollen in diesem Buch belegt und begründet werden.


Lesermeinung:
"Herzl. Glückwunsch, das Buch ist ein wichtiger Wegweiser.
Deine vorsichtigen und eleganten Formulierungen finde ich prima."

(Hergen Schwarzer, Berlin)


>Seva, Bhakti und Ahimsa